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Boot gesunken – Person vermisst

Die Zuger Polizei sucht weiter nach dem vermissten Mann sowie dem gesunkenen Motorboot. Zum Einsatz kommen auch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich.

Die Suche nach dem vermissten Mann und dem am Sonntagnachmittag gesunkenen Motorboot wird intensiviert. Nachdem die Unglücksstelle am Sonntag und Montag von der Seepolizei der Zuger Polizei sowie auch der Rega abgesucht worden ist, kommen seit Dienstagmorgen zusätzlich Spezialisten der Kantonspolizei Zürich zum Einsatz.

Die Unglücksstelle liegt rund 700 Meter vom Ufer entfernt. An dieser Stelle ist der Zugersee zudem rund 200 Meter tief. Den vermissten Mann und das Boot in dieser Tiefe orten zu können, stellt auch für die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich eine besondere Herausforderung dar. Sie suchen derzeit zusammen mit der Seepolizei der Zuger Polizei auf dem Zugersee bei Walchwil Teile des Seegrundes mit einer Sonarsonde ab.

Bei der Sonartechnik wird vom Boot aus ein Sonarkopf auf den Seegrund abgesenkt, um diesen zu scannen. Der Sonarkopf sendet Signale, die vom Seegrund zurückgeworfen werden und so ein Bild auf einem Monitor zeichnen. Der Einsatz kann mehrere Tage andauern.

 

Auf dem Zugersee in Walchwil ist ein Motorboot, besetzt mit zwei Personen, gesunken. Ein 16-jähriger Mann konnte gerettet werden, sein 77-jähriger Begleiter wird vermisst.

Am Sonntag (3. Oktober 2021), kurz nach 16:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass rund 700 Meter vom Ufer entfernt ein Boot gesunken sei und eine Person im Wasser treibe. Die Einsatzkräfte rückten unverzüglich vor Ort aus und konnten einen 16-jährigen Mann aus dem Wasser retten. Es stellte sich heraus, dass noch eine zweite Person auf dem Motorboot unterwegs war. Die Suche nach dem 77-jährigen Vermissten wurde unverzüglich eingeleitet. Die Zuger Polizei wurde von der Seerettung der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) und der REGA unterstützt.

Der 16-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug ins Spital eingeliefert.

Quelle: Zuger Polizei

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