Am vergangenen Montag (29. September 2025) lud die Gemeinde Walchwil zum traditionellen Neuzuzüger-Anlass ein – eine schöne Gelegenheit für neu Zugezogene, das Dorf, seine Institutionen und einander besser kennenzulernen. Rund 60 neue Einwohnerinnen und Einwohner folgten der Einladung in den Gemeindesaal und wurden dort herzlich empfangen.
Gemeindepräsident Stefan Hermann begrüsste die Gäste mit einer kurzen, aber herzlichen Ansprache, in der er die Lebensqualität und die besondere Lage Walchwils hervorhob. Die Aussicht auf den Zugersee sei nicht das Einzige, was das Dorf lebenswert mache – auch das Miteinander spiele eine zentrale Rolle.
Im Anschluss übernahm Gemeinderat Manuel Studer das Wort – und begeisterte die Anwesenden mit einem lebhaften, pointierten Vortrag über Walchwils Geschichte, Eigenheiten und gut gehütete Geheimnisse.
Ein besonderes Highlight des Abends war der persönliche Erfahrungsbericht von James Amoroso, der als Expat nach Walchwil kam – und heute ein Paradebeispiel dafür ist, wie gut Integration im Dorf- und Vereinsleben gelingen kann. Seine Worte waren inspirierend und zugleich unterhaltsam – ein echter Brückenbauer zwischen Kulturen.
Nicht minder eindrücklich – und gleichzeitig mit einem Augenzwinkern – präsentierten sich die Vertreter der Männerriege Walchwil: In sportlicher Arbeitskluft, sprich kurzen Hosen, übernahmen sie charmant ihren Dienst in der Gemeindehalle. Ihr Auftritt sorgte für viele Schmunzler und zeigte einmal mehr: In Walchwil wird Zusammenhalt gelebt – mit Herz, Humor und Einsatz.
Auch die verschiedenen Walchwiler Vereine waren mit grossem Engagement vertreten. Sie präsentierten ihr vielfältiges Angebot, verteilten Informationsmaterial und führten konstruktive Gespräche mit interessierten Neuzuzügern. Mal schauen – vielleicht dürfen sich einige Vereine bald über neue Mitglieder freuen!
Bei einem gemütlichen Apéro mit lokalen Spezialitäten fanden angeregte Gespräche statt, erste Kontakte wurden geknüpft, und das eine oder andere neue Gesicht wird bald nicht mehr ganz so neu sein. Für das charmante Catering war das Restaurant Aesch verantwortlich – mit viel Liebe zum Detail und einem feinen Gespür für den Geschmack der Gäste. Diese kulinarische Begleitung rundete den Abend perfekt ab.
Zum Abschluss des gelungenen Anlasses durften alle Teilnehmenden eine sorgfältig zusammengestellte Tasche mit Walchwiler Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen – ein herzliches Dankeschön der Gemeinde an ihre neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Besonders beliebt war dabei der «Chilbi-Batzen», der Vorfreude auf die Walchwiler Chilbi vom 11./12. Oktober 2025 weckte. Bleibt zu hoffen, dass dieser Batzen dann auch wieder seinen Weg zu den Festbetreibern findet.
Der Anlass war ein voller Erfolg – nicht nur organisatorisch, sondern vor allem auch menschlich. Mit viel Engagement und Offenheit hat die Gemeinde Walchwil gezeigt: Wer hier ankommt, ist nicht nur willkommen – sondern wird Teil einer lebendigen Gemeinschaft. Guido Pirovino




