Ein Grossereignis und Gemeinschaftsprojekt erwartet Walchwil: Über 100 Mitwirkende mehrerer Generationen bringen die mitreissende Musik von Peter Schindlers Komposition «New Carmina Burana» («Perpetuum mobile») am 23./24. Januar 2027 im Gemeindesaal Walchwil zur schweizerischen Erstaufführung.
Peter Schindler (*1960) vertonte 2021 in seinem Werk mittelalterliche Texte aus der berühmten Lied- und Dramensammlung «Codex Buranus» aus dem Kloster Benediktbeuren. «Es geht um Geld, Betrug, Heuchelei, Liebe, Tod, Sucht, Sehnsucht, Spiel, Feiern, Herz und Schmerz. All die Leiden und Freuden des Alltags werden voll zarter wie derber Empfindung beschrieben und führen zu einem einzigen Gedanken: Nichts hat sich in den letzten Jahrhunderten bei den grossen menschlichen Themen verändert». (Peter Schindler).
Zwei exzellente junge SolistInnen, der Kirchenchor Walchwil, der Zuger Kammerchor, die Camerata Walchwil und das TanzAtelierZug lassen das neue Werk für Sopran- und Bariton-Solo, gemischten Chor, JazzquarteX, Streicherensemble und Tanz auf der Bühne lebendig werden.
Walchwiler Vereine, EinwohnerInnen und Gäste sind herzlich zur Teilnahme an diesem grossartigen kulturellen und gemeinscha1sbildenden Projekt für die Gemeinde Walchwil und die Region Zug eingeladen! Egal, ob Ihr Turnerinnen, Jodler, Biker, Blauringlerinnen, Schwinger, Internationals oder Feuerwehrleute seid: Singt mit, seid dabei, und lasst das grosse Walchwiler Ereignis zu einem riesigen Erfolg werden!!!
8 Proben, 3 Aufführungen. Kick-off-Probe: Mittwoch, 26. August 2026, 19.30 bis 21.30 Uhr im Pfarreizentrum Walchwil. Interessierte mit und ohne Singerfahrung (auch solche, die glauben nicht singen zu können, können unverbindlich daran teilnehmen.
Kommt einfach vorbei, mit oder ohne vorherige Anmeldung!
Rückfragen oder auch Anmeldungen bitte richten an den OK-Präsidenten Javier Adame, E-Mail: adame@vtxmail.ch, Telefon 076 424 67 62
Über reges Interesse und viele Mitsänger/-innen freut sich das hochmotivierte OK mit Javier Adame, Johannes Meister, Peter Werlen, Andrea Flanders und Gabriela Widmer.
Für Mitsingende der «Highlights» gilt die Teilnahme an folgenden Proben und Konzerten:
Mittwoch, 26. August – 19.30 bis 21.30 Uhr
Kick-off-Probe**, Pfarreizentrum
Mittwoch, 30. September – 19.30 bis 21.30 Uhr
Probe Pfarreizentrum
Samstag, 7. November – 9.30 bis 13.00 Uhr
Probemorgen (Ort nach Ansage)
Mittwoch, 18. November – 19.30 bis 21.30 Uhr
Probe Pfarreizentrum
Samstag, 9. Januar – 9.30 bis 13.00 Uhr
Probemorgen, Pfarreizentrum
Dienstag, 19. Januar – 19.00 bis 22.00 Uhr,
Probe alle Chöre Pfarreizentrum
Mittwoch, 20. Januar – 19.00 bis 22.00 Uhr
Probe Tutti, Gemeindesaal
Samstag, 23. Januar – 9.30 bis 13.00 Uhr
Hauptprobe Gemeindesaal
19.00 Uhr, Einsingen, Gemeindesaal
20.00 Uhr, 1. Konzert Gemeindesaal
Sonntag, 24. Januar
10.00 Uhr Einsingen, Gemeindesaal
11.00 Uhr, 2. Konzert (Matinee), Gemeindesaal
16.00 Uhr, Einsingen, Gemeindesaal
17.00 Uhr, 3. Konzert, Gemeindesaal
** An der Kick-off-Probe können Interessierte unverbindlich in die Probe sitzen oder aktiv singend daran teilnehmen. Danach können sie entscheiden, ob sie im Projekt mitmachen.

Walchwil hat die Wahl – und mit ihr die Möglichkeit, die Zukunft der Gemeinde mitzugestalten. Doch wer sind die Menschen, die sich neu für den Gemeinderat zur Verfügung stellen? Welche Ideen bringen sie mit, was bewegt sie und wohin möchten sie Walchwil führen? Das Portal punkt-walchwil.ch hat den Neukandidierenden sechs Fragen gestellt und ihnen damit Gelegenheit gegeben, ihre Anliegen, Schwerpunkte und Visionen für unser Dorf zu präsentieren.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Judith Hürlimann
Walchwil liegt mir am Herzen. Ich bin hier aufgewachsen, kenne unser Dorf seit meiner Kindheit und bin heute mit meiner eigenen Familie hier zu Hause. Deshalb möchte ich mich engagieren und auch etwas an Walchwil zurückgeben.
Durch meinen Beruf, meine Erfahrung als Teamleiterin und als Mutter von drei Jungs bringe ich vieles mit, das auch im Gemeinderat gefragt ist: organisieren, zuhören, Lösungen finden und auch dann den Überblick behalten, wenn vieles gleichzeitig läuft.
Diese Erfahrungen möchte ich nutzen und dazu beitragen, dass sich Walchwil auch in Zukunft gut weiterentwickelt.
Frank Feierabend
Motiviert wurde meine Kandidatur durch ein Bauvorhaben der Gemeinde sowie durch die daraus resultierende breite Unterstützung aus meinem Umfeld in Walchwil. Es bereitet mir grosse Freude, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Walchwil aktiv das Gespräch zu suchen, meine Positionen zu erklären, über die Zukunft unserer Gemeinde zu diskutieren und meine Wahlkampagne aktiv aufzubauen und umzusetzen.
Sonja Bochsler-Rust
Walchwil ist meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen, tief im Dorf verwurzelt und seit vielen Jahren im Vereinsleben engagiert. Nun möchte ich Verantwortung übernehmen und mich aktiv für die Zukunft unserer Gemeinde einsetzen. Mir ist wichtig, Bewährtes zu erhalten, anstehende Projekte sorgfältig weiterzuführen und Walchwil gemeinsam zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln.
Christophe Lanz
Ich möchte mich für Walchwil engagieren und einen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde leisten. Walchwil ist für mich eine Herzensangelegenheit – ich bin hier aufgewachsen und lebe mit meiner Familie hier. Auch Ermutigungen und Anfragen aus der Bevölkerung haben mich in meinem Entscheid bestärkt.
Gleichzeitig reizt mich die Möglichkeit, die politische Arbeit auch aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Im Kantonsrat erlebe ich die Legislative und beschäftige mich mit politischen Fragestellungen auf kantonaler Ebene. Im Gemeinderat geht es stärker um die konkrete Umsetzung und damit um die praktische Seite der Politik. Diese Kombination finde ich spannend. Und schliesslich bin ich persönlich neugierig und möchte mich gerne in neue Themen einarbeiten und Zusammenhänge verstehen.
Marcel Kunz
Ich wollte eine stille Wahl verhindern, da ich finde, wir sollten die freie Wahl haben, wer sich für unsere Anliegen zuständig erklären darf.
Ein paar persönliche schlechte Erfahrungen mit dem heutigen Gemeinderat haben mich bewogen, den Versuch zu machen, es besser hinzukriegen.
Was unterscheidet Sie von den anderen Kandidierenden, und warum sollten die Walchwilerinnen und Walchwiler Sie wählen?
Judith Hürlimann
Ich finde es schwierig zu sagen, was mich von den anderen unterscheidet. Jeder bringt etwas anderes mit. Ich kann aber sagen, was mich ausmacht: Ich bin bodenständig, offen und herzlich.
Ich mache mir meine eigenen Gedanken und sage auch, wenn ich etwas anders sehe. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass man gemeinsam oft die besten Lösungen findet – auch wenn man am Anfang nicht gleicher Meinung ist.
Mir ist wichtig, authentisch zu bleiben, ehrlich zu sagen, was ich denke, und gleichzeitig andere Sichtweisen ernst zu nehmen. Diese Art möchte ich auch im Gemeinderat beibehalten.
Frank Feierabend
Was mich auszeichnet, ist meine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und konstruktive Lösungen zu erarbeiten. In meinem Berufsalltag bin ich es gewohnt, komplexe Themen zu analysieren, unterschiedliche Interessen abzuwägen und Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen. Dabei ist mir wichtig, klar und souverän aufzutreten, gleichzeitig aber auch zuzuhören und andere Perspektiven ernst zu nehmen.
Ich bin offen für Kritik und sehe unterschiedliche Meinungen nicht als Hindernis, sondern als Chance. Gute Lösungen entstehen dort, wo man bereit ist, Argumente auszutauschen, sich hinterfragen zu lassen und gemeinsam nach dem besten Weg zu suchen. Genau diese Haltung möchte ich auch in den Gemeinderat einbringen: sachlich, respektvoll, lösungsorientiert und immer mit Blick auf das Wohl unserer Gemeinde.
Sonja Bochsler-Rust
Was mich auszeichnet, ist meine breite Lebens- und Berufserfahrung. Ich bin auf dem Walchwiler Berg aufgewachsen und lebe heute zentral im Dorf. Dadurch kenne ich unterschiedliche Lebenssituationen und Anliegen in unserer Gemeinde aus eigener Erfahrung. Als Mutter von drei Kindern, langjährig engagierte Vereinsfrau und Expertin Intensivpflege bringe ich verschiedene Perspektiven mit. Ich kann gut zuhören, unterschiedliche Sichtweisen zusammenbringen und auch in anspruchsvollen Situationen ruhig und sachlich bleiben. Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen aktiv mitzugestalten und dafür einzustehen, entspricht meiner Haltung.
Christophe Lanz
Ich bringe eine Kombination verschiedener Erfahrungen mit. Durch meine Tätigkeit im Kantonsrat kenne ich die politische Arbeit und die Abläufe auf kantonaler Ebene aus eigener Erfahrung. Beruflich habe ich Erfahrung in der Leitung grösserer Projekte und in internationalen Unternehmen gesammelt. Dazu kommen meine Führungsausbildung und -erfahrung aus Beruf und Militär.
Als Generalstabsoffizier und heute als Bataillonskommandant bin ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und auch unter erschwerten Bedingungen oder in Krisensituationen zu führen. Ergänzt wird dies durch meine Sprachkenntnisse in Deutsch, Französisch und Englisch.
Ich glaube nicht, dass man ein Gemeinderatsamt aufgrund eines einzelnen Merkmals gut ausüben kann. Entscheidend ist für mich die Kombination aus Verbundenheit mit Walchwil, politischer Erfahrung, beruflicher und militärischer Führungserfahrung sowie der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Marcel Kunz
Ich bin, mit Ausnahme von Frank Feierabend, nicht parteipolitisch gebunden und kann frei entscheiden, wie ich abwägen, entscheiden und beraten kann.
Die Walchwiler Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass ich versuchen werde, sie und ihre Anliegen grundlegend ernst zu nehmen.
Sind Sie bereit, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, wenn sie langfristig für Walchwil richtig sind?
Judith Hürlimann
Ja, natürlich. Nicht jeder Entscheid wird für alle der richtige sein.
Für mich ist wichtig, eine Sache von verschiedenen Seiten anzuschauen. Ich bin auch bereit, meine eigene Meinung zu überdenken, wenn es gute Argumente dafür gibt.
Am Ende muss man aber eine Entscheidung treffen. Wenn ich nach sorgfältigem Abwägen überzeugt bin, dass sie für Walchwil richtig ist, dann stehe ich auch dahinter – selbst wenn sie nicht überall gut ankommt.
Frank Feierabend
Ja, absolut. Für mich gehört es zur Verantwortung eines Gemeinderats, nicht nur die Auswirkungen einer Entscheidung von heute zu betrachten, sondern auch deren Folgen für die Zukunft. Nicht jede richtige Entscheidung ist im ersten Moment die populärste.
Gerade weil ich parteilos und somit unabhängig bin, kann ich Themen sachlich und ohne parteipolitische Vorgaben beurteilen. Mir ist wichtig, langfristig im Interesse von Walchwil zu handeln und nicht nach kurzfristigen Stimmungen zu entscheiden.
Oft ist es wie bei einer Investition in Qualität: Eine Lösung mag anfänglich mehr Aufwand oder höhere Kosten verursachen, zahlt sich aber über die Jahre aus und verhindert spätere Probleme oder Folgekosten. Deshalb bin ich bereit, auch unpopuläre Entscheidungen zu unterstützen, wenn ich überzeugt bin, dass sie für Walchwil langfristig die beste Lösung darstellen. Gleichzeitig gehört für mich dazu, diese Entscheide transparent zu erklären und den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen.
Sonja Bochsler-Rust
Ja. Verantwortung zu übernehmen bedeutet für mich auch, schwierige Entscheidungen zu treffen. Entscheidend ist, dass diese sorgfältig abgewogen, nachvollziehbar begründet und langfristig im Interesse von Walchwil sind. Dabei ist mir wichtig, unterschiedliche Meinungen ernst zu nehmen und auch bei Gegenwind im respektvollen Dialog zu bleiben.
Christophe Lanz
Ja. Das gehört für mich zu einer Führungsaufgabe dazu. Als Bataillonskommandant bin ich es gewohnt, dass bei einem Bataillon mit fast 900 Angehörigen der Armee nicht alle gleicher Meinung sind. Trotzdem muss am Ende ein Entscheid getroffen und ein Auftrag erfüllt werden.
Dabei ist mir wichtig, nicht ins Mikromanagement zu verfallen, sondern den Blick für das Ganze zu bewahren. Auch als Gemeinderat sollte man unterschiedliche Meinungen ernst nehmen, die Argumente abwägen und dann Entscheide treffen, die für die Gemeinde langfristig richtig sind – auch wenn sie nicht immer allen gefallen.
Marcel Kunz
Dies ist keine einfache Frage. Denn wie will ich schlussendlich wissen, was für Walchwil langfristig richtig ist?
Zum einen wird mir da mein (hoffentlich) gesunder Menschenverstand bei der jeweiligen Abwägung die (hoffentlich) richtige Richtung weisen, und zum anderen wird gerade dies meine Stärke sein, nicht zwischen populär oder unpopulär zu unterscheiden, sondern eine gemeinsam erarbeitete Lösung zu finden.
Was sollen die Einwohnerinnen und Einwohner nach vier Jahren konkret von Ihrer Arbeit in Erinnerung behalten?
Judith Hürlimann
Es würde mich freuen, wenn die Menschen sagen: Judith war für unsere Anliegen da und hat sich dafür eingesetzt.
Sonja Bochsler-Rust
Ich wünsche mir, dass die Walchwilerinnen und Walchwiler sagen können: Sie hat zugehört, Verantwortung übernommen und angepackt. Sie hat wichtige Projekte mit Weitsicht vorangebracht, unterschiedliche Meinungen ernst genommen und dabei das Wohl unseres Dorfes im Blick behalten.
Marcel Kunz
Naja, war vielleicht nicht alles absolut Spitze, was der gemacht hat. Aber er hat immer den Mut gezeigt, seine Wahrheit zu sagen, ohne überzeugen zu wollen.
Welche Themen sind Ihnen persönlich besonders wichtig?
Judith Hürlimann
Familie, Soziales und Gesundheit sind für mich zentrale Themen – Bereiche, die uns alle irgendwann im Leben betreffen.
Gleichzeitig beschäftigt mich die Entwicklung von Walchwil. Unser Dorf wächst und verändert sich. Das bringt Neues, aber auch Herausforderungen mit sich. Dabei soll das Persönliche und unser Dorfleben nicht verloren gehen.
Frank Feierabend
Ein zentrales Anliegen ist für mich bezahlbarer Wohnraum. Diesen möchte ich gezielt weiter fördern – vorzugsweise dort, wo bereits bestehende Infrastruktur genutzt werden kann. So lassen sich diese Mieten möglichst tief halten. Auch soll der bezahlbare Wohnraum so ins Dorf integriert werden, ohne das besondere Dorfbild von Walchwil unnötig zu beeinträchtigen.
Ein weiteres wichtiges Thema ist für mich die nachhaltige Integration. Während die Anzahl der Schweizerinnen und Schweizer stabil bleibt, wächst der Anteil der ausländischen Bevölkerung Jahr für Jahr; in rund zwölf Jahren dürfte die 50-Prozent-Marke erreicht werden (frankfeierabend.ch/statistik). Mit Massnahmen wie einem vereinfachten Zugang zu Deutsch- und Schwiizerdütsch-Kursen speziell auch für Erwachsene in Walchwil sowie Tagen der offenen Tür bei Vereinen soll die Integration langfristig gestärkt werden.
Sonja Bochsler-Rust
Mir ist wichtig, die hohe Lebensqualität in Walchwil zu erhalten und unsere Gemeinde vorausschauend weiterzuentwickeln. Dazu gehören eine Infrastruktur, die den künftigen Bedürfnissen gerecht wird, ein familienfreundliches und generationenübergreifendes Dorf sowie gute Rahmenbedingungen für unsere Vereine und KMU. Besonders am Herzen liegen mir Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und ein respektvolles Miteinander.
Christophe Lanz
Mir sind gute und funktionierende Infrastrukturen wichtig. Gerade bei anstehenden Projekten möchte ich darauf achten, dass diese langfristig sinnvoll, bedarfsgerecht und nachhaltig geplant werden.
Ein weiteres Thema ist die Digitalisierung. Sie bietet Chancen, Abläufe einfacher und effizienter zu gestalten – sowohl für die Bevölkerung als auch für die Verwaltung. Damit verbunden ist für mich auch eine effiziente Verwaltung: Die vorhandenen Mittel sollen sorgfältig eingesetzt und Prozesse laufend hinterfragt und verbessert werden.
Als Vater liegt mir zudem eine gute Bildung für die nächste Generation am Herzen. Eine Gemeinde soll gute Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Kinder und Jugendliche entwickeln können.
Marcel Kunz
Die Grundqualität unseres Grundwassers, nicht diejenige nach der Bearbeitung mit all den vielen Filtern, sondern die Qualität im reinen Zustand.
Eigene Erfahrungen haben mir gezeigt, dass dies leider nicht relevant für die Trinkwasserversorgung ist. Hauptsache, das abgegebene Trinkwasser ist genussfertig gemacht.
Mehr Recht für das Volk. Ich möchte der Bevölkerung wieder mehr Eigenverantwortung übergeben. Obwohl dies vielleicht nicht umbedingt erwünscht sein wird.
Wie möchten Sie den Kontakt zwischen Gemeinderat und Bevölkerung pflegen?
Judith Hürlimann
Ganz unkompliziert. Ich möchte auch als Gemeinderätin Judith bleiben.
Man darf mich jederzeit ansprechen – ich möchte wissen, was die Walchwilerinnen und Walchwiler beschäftigt.
Für mich soll der Kontakt zur Bevölkerung nicht mit dem Wahlsonntag enden – dort fängt er eigentlich erst richtig an.
Frank Feierabend
Der direkte Austausch mit der Bevölkerung ist mir sehr wichtig. Deshalb möchte ich den Kontakt nicht nur an Gemeinderatssitzungen oder offiziellen Anlässen pflegen, sondern dort, wo das Dorfleben stattfindet.
Einerseits bin ich regelmässig an öffentlichen Veranstaltungen wie dem 1.-August-Feier, dem Bärgfäscht oder anderen Dorfanlässen anzutreffen. Solche Begegnungen bieten die Möglichkeit, unkompliziert ins Gespräch zu kommen und Anliegen direkt aufzunehmen.
Andererseits bin ich regelmässig unter anderem im Mens Club, Bike Club und in der Männerriege Walchwil anzutreffen. Dort höre ich zu, erfahre aus erster Hand, was die Menschen beschäftigt, und kann gleichzeitig über laufende Gemeindethemen informieren.
Sonja Bochsler-Rust
Für mich entsteht guter Kontakt vor allem durch persönliche Begegnungen. Ich möchte für die Bevölkerung ansprechbar sein, zuhören und den direkten Austausch suchen – im Alltag, an Dorfanlässen oder im Vereinsleben. Nicht jedes Anliegen kann erfüllt werden, aber jedes Anliegen verdient es, ernst genommen zu werden. Eine offene und verständliche Kommunikation schafft Vertrauen – auch bei schwierigen Entscheidungen.
Christophe Lanz
Für mich beginnt das mit persönlicher Präsenz. Ich bin gerne im Dorf unterwegs und möchte auch als Gemeinderat nahbar und ansprechbar bleiben.
Bereits als Kantonsrat habe ich die Erfahrung gemacht, wie wichtig es ist, ein offenes Ohr zu haben und aktiv zuzuhören. Die Anliegen der Bevölkerung müssen nicht immer zu einem politischen Entscheid führen, aber man sollte sie kennen und ernst nehmen.
Ich möchte deshalb einfach und unkompliziert ansprechbar bleiben – persönlich, im Dorf und ohne grosse Schwellen. Für mich gehört das zu einer Gemeinde, in der man sich kennt und gemeinsam Lösungen sucht.
Marcel Kunz
Wie oben erwähnt möchte ich die Entscheidungskraft wieder, sozusagen basisdemokratisch, dem Volk zurückführen.
Ich verstehe den Gemeinderat hauptsächlich als beratendes Organ, welches auf die Mithilfe von Kommissionen zurück greifen kann. Er nimmt Anfragen an und gibt die verschiedenen Lösungsansätze an die Gemeindeversammlung weiter zum entscheiden.
Dies würde sich in vermehrten Gemeindeversammlungen zeigen, super wäre dafür das Modell der Appenzeller Landsgemeinde geeignet. Eine Gemeindeversammlung soll ein Fest sein, kritisch aber immer gemeinschaftlich.
Am Sonntag (30. August,2026) stand beim Walchwil International Men’s Club die Geschichte der eigenen Umgebung im Mittelpunkt. Auf einer besonderen Schifffahrt von Walchwil nach Zug konnten die Teilnehmer den Zugersee und die Orte entlang seiner Ufer aus einer historischen Perspektive kennenlernen.
Für die Fahrt konnte der Walchwiler Historiker Urspeter Schelbert als privater Guide gewonnen werden. Mit seiner fundierten Kenntnis der lokalen Geschichte erläuterte er die Entwicklung der verschiedenen Gemeinden, Landschaften und markanten Orte, die während der Fahrt zu sehen waren. Der zeitliche Schwerpunkt lag auf der Zeit vom 14. bis zum 19. Jahrhundert – einer Epoche, in der sich die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Region wesentlich veränderten.
Gerade die Fahrt auf dem See machte diese historischen Zusammenhänge besonders anschaulich. Die Orte, die heute als Teil der vertrauten Landschaft wahrgenommen werden, erschienen im Verlauf der Ausführungen in einem anderen Licht. Der Zugersee wurde dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zu einem verbindenden Element der Geschichte der Gemeinden rund um das Wasser.
Das Schiff legte um 10.18 Uhr in Walchwil, neben dem Restaurant Sternen, ab und erreichte Zug um 11.55 Uhr. Die frühe Fahrt sorgte zudem dafür, dass die Gruppe die Landschaft bei angenehmen Temperaturen erleben konnte.
Die Veranstaltung fügte sich in das vielfältige Programm des Walchwil International Men’s Club ein, dessen Schwerpunkt auf dem Einleben in Walchwil liegt. Dazu gehört neben gemeinsamen Aktivitäten und dem Kennenlernen anderer Menschen auch die Möglichkeit, den eigenen Wohnort und seine Umgebung aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken. Die Beschäftigung mit der lokalen Geschichte ist dabei eine besonders interessante Möglichkeit, Walchwil und die Region besser zu verstehen.
Die Ausführungen von Urspeter Schelbert wurden von den Teilnehmern ausgesprochen positiv aufgenommen. Seine Präsentation erhielt sehr, sehr positive Rückmeldungen und machte die Schifffahrt zu einem ebenso informativen wie besonderen Ausflug. Stephen George, Walchwil International Men‘s Club



Mit Geduld, handwerklichem Können und viel Leidenschaft entsteht aus einem Baum ein einzigartiges Möbelstück. Wie dieser faszinierende Prozess abläuft, zeigte die Ausstellung der Schreinerei Betschart «Vom Baum zum Tisch» im Spritzenhaus Walchwil eindrucksvoll.
Jeder Baum trägt seine eigene Geschichte in sich. Wind, Regen, Sonne und die Jahreszeiten hinterlassen ihre Spuren im Holz und verleihen ihm seinen unverwechselbaren Charakter. Aus dieser gewachsenen Schönheit entsteht durch handwerkliches Können, Präzision und viel Leidenschaft weit mehr als nur ein Möbelstück – es entstehen Unikate mit Seele, die Wärme, Geborgenheit und zeitlose Eleganz in Wohnräume bringen.
Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie aus einem mächtigen Baum über sorgfältig ausgewähltes Schnittholz und präzise Handarbeit ein hochwertiger Tisch entsteht. Sie schlug dabei eine Brücke zwischen Natur, traditionellem Schreinerhandwerk und modernem Design und machte sichtbar, wie aus einem schlichten Rohstoff bleibende Werte geschaffen werden.
Das grosse Interesse der Besucherinnen und Besucher zeigte, dass Holz heute mehr denn je geschätzt wird – als nachhaltiger Werkstoff, als Ausdruck von Natürlichkeit und als Material mit unverwechselbarer Ausstrahlung.
Besonders eindrucksvoll war die Vorführung der Schreinerei Betschart. Vor den Augen des Publikums wurde Schritt für Schritt gezeigt, wie aus Walchwiler Holz mit viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Liebe zum Detail ein hochwertiger Tisch entsteht. Die Vorführung machte deutlich, dass echtes Handwerk Zeit braucht – und dass gerade darin der Wert und die Schönheit eines solchen Möbelstücks liegen. kh.
Weitere Daten der Ausstellung
Dienstag, 18. August 2026, 16.30 bis 20.00 Uhr
Freitag, 28. August 2026, 16.30 bis 20.00 Uhr






Nach dem stimmungsvollen Örgeliabend und dem Trachtentanz am Mittwoch zog am Freitagabend (26. Juni 2026) karibisches Flair auf dem Dorfplatz ein.
Die kubanische Formation Noche Latina mit Encantigo entfachte mit feurigen Rhythmen, mitreissenden Melodien und überschäumender Lebensfreude ein musikalisches Feuerwerk, das das Publikum vom ersten Ton an in seinen Bann zog.
Mit jedem Takt schien der Dorfplatz ein Stück näher an die Karibik zu rücken. Vor dem inneren Auge wiegten sich Palmen im warmen Wind, das türkisfarbene Meer glitzerte in der Abendsonne, und das unbeschwerte Lebensgefühl Kubas war förmlich greifbar. Für einige Stunden geriet der Alltag in Vergessenheit, während ein Hauch von Ferien, Fernweh und grenzenloser Lebensfreude durch die laue Sommernacht wehte. Wo eben noch getanzt und gelacht wurde, schlugen die Herzen im Rhythmus der Musik – leidenschaftlich, unbeschwert und voller südamerikanischem Temperament. kh.





Die SP Walchwil nominierte an ihrer Generalversammlung für die Wahlen im Oktober 2026 folgende Kandidaten jeweils einstimmig: Guido Suter kandidiert nach einer Legislatur ohne Amt erneut für den Kantonsrat, und Andreas Busch stellt sich für eine dritte Legislatur in der RPK zur Verfügung.
Die Anpassungen zum Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung sind weitgehend redaktioneller Natur. Die SP stimmt allen Neuerungen zu.
Die SP Walchwil stellte bereits für das Gemeindebudget 2023 einen Antrag zur Realisierung von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern im Besitz der Gemeinde. Sowohl der Gemeinderat als auch die Gemeindeversammlung lehnten damals den Antrag ab. Umso erfreuter nimmt die Vordenker-Partei jetzt zur Kenntnis, dass nun doch einige Anlagen realisiert und andere geplant sind. In diesem Sinn empfiehlt die SP Zustimmung zu den PV-Projekten auf dem Oeltrotten-Schulhaus und dem Infrastrukturgebäude Lienisberg.
Der Kredit bezüglich des Seebads ist ebenfalls unbestritten. Man darf gespannt sein, was sich in der heiklen Uferzone und in Zusammenarbeit mit dem Kanton alles realisieren lässt.
Die SP Walchwil stimmt allen Finanzanträgen des Gemeinderats zu. Guido Suter
Am Montagabend (1. Juni 2026) ist ein Autofahrer auf der Artherstrasse in eine Mauer geprallt.
Kurz vor 23:15 Uhr, ist ein Autofahrer auf der Artherstrasse von der Strasse abgekommen und mit seiner Fahrzeugfront in eine Stützmauer geprallt. In der Folge kam das Auto stark beschädigt auf der Strasse zum Stillstand. Der 63-jährige Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Kapo Zug

Die Männerriege Walchwil steht nicht nur für Gymnastik, Spiel und Fitness. Ebenso grossen Wert wird auf die Geselligkeit und die Kameradschaft gelegt. Gemeinsame Ausflüge, interessante Besichtigungen und gemütliche Anlässe gehören ebenso zum Vereinsleben wie die sportlichen Aktivitäten.
Am Dienstag, 26. Mai durfte die Männerriege Walchwil mit zwölf Teilnehmern eines der bedeutendsten Bauprojekte der Schweiz hautnah erleben: die zweite Gotthardröhre in Göschenen. Bereits der Empfang im InfoCenter versprach einen aussergewöhnlichen Nachmittag. Charly Simmen verstand es ausgezeichnet, uns mit spannenden Fakten, eindrücklichen Bildern und viel Fachwissen in die Welt dieses Jahrhundertbauwerks einzuführen.
Anschliessend ging es in zwei Gruppen direkt zur gigantischen Baustelle. Schon beim Betreten des Geländes wurden wir von den gewaltigen Dimensionen und der eindrucksvollen Atmosphäre überwältigt. Mächtige Maschinen, unermüdlicher Betrieb und tonnenschwere Technik vermittelten eindrücklich, welche enorme Leistung hier Tag für Tag erbracht wird.
Seit Februar 2025 steht die Tunnelbohrmaschine «Alessandra» im unermüdlichen Einsatz. Die rund 110 Meter lange Hightech-Maschine frisst sich täglich bis zu zehn Meter tief durch das harte Gotthardgestein. Mit mehr als 7000 PS und modernster Technik arbeitet sie sich präzise Meter um Meter vorwärts. Besonders beeindruckend war zu erfahren, dass der Tunnel nach jeweils zwei Metern sofort mit massiven Betonelementen gesichert wird – ein perfektes Zusammenspiel von Technik, Präzision und Sicherheit.
Trotz des anspruchsvollen Granitgesteins verlaufen die Arbeiten planmässig. Der Durchbruch der zweiten Röhre ist für das Jahr 2027 vorgesehen, die Eröffnung soll 2030 erfolgen. Es war faszinierend zu sehen, mit welchem Können, Engagement und Pioniergeist hier unter schwierigsten Bedingungen gearbeitet wird.
Dieser eindrucksvolle Besuch wird den Teilnehmern der Männerriege Walchwil noch lange in bester Erinnerung bleiben – nicht nur wegen der gewaltigen Baustelle, sondern auch als Begegnung mit moderner Ingenieurskunst von beeindruckender Dimension. Martin Hürlimann


Nach dem eindrucksvollen Auftritt am Eidgenössisches Musikfest durfte die Musikgesellschaft Walchwil in der Heimat einen herzlichen und würdigen Empfang erleben.
Zwar meinte es Petrus mit dem 1895 gegründeten Traditionsverein nicht gut und liess die Regenwolken über Walchwil ziehen, doch tat dies der festlichen Stimmung keinerlei Abbruch. Kurzerhand wurde der Empfang in die katholische Kirche verlegt, wo die Musikantinnen und Musikanten von den Dorfvereinen sowie der Musikgesellschaft Arth mit viel Applaus und spürbarer Verbundenheit empfangen wurden.
In feierlicher Atmosphäre wurde die Rückkehr der engagierten Akteure gebührend gefeiert und die Leistungen am eidgenössischen Fest gewürdigt.
Anschliessend an die Würdigungen begann der wohl wichtigste Teil des Abends: der Angriff auf Grill und Getränkestand. Der Grillmeister Bruno arbeitete im Akkord, während die von der Gemeinde spendierten Würste in erstaunlicher Geschwindigkeit den Besitzer wechselten. Auch bei den Getränken zeigte sich die Festgemeinde äusserst solidarisch – man wollte die grosszügige Offerte schliesslich nicht ungenutzt verkümmern lassen. Denn in Walchwil gilt offenbar: Kultur und Kameradschaft sind wichtig, aber gratis Wurst und kühle Getränke geniessen höchste Priorität. kh.



Kultur und Begegnung in der Reformierten Kirche Walchwil
Es war eine gelungene Premiere: Auf Einladung der Reformierten Kirche ergab sich eine Koproduktion der Bibliothek Walchwil mit dem vereinigten Orgelteam der Walchwiler Kirchen. Unter dem Motto «Zwischen den (Frühlings-) Tönen» erklang ein kombiniertes Programm von Lesung und eingängiger, lieblicher Orgelmusik. Bertina Adame und Tobias Renner sassen vergnügt zusammen auf der Orgelbank und spielten vierhändige Stücke zur Freude der Zuhörenden.
Irene Brülhart hatte eine glückliche Auswahl von munteren Kolumnen mitgebracht. Ansprechende Texte von Elke Heidenreich und Dora Heldt unterstrichen den Eindruck der «Musik, die entspannt und verbindet». Elke Heidenreich deutet ihre Reisen als «Begegnung mit dem ganz Anderen».
Das Kirchenteam Walchwil sorgte für Bewirtung mit Kuchen und Kaffee. Man darf sich auf die nächste Kulturveranstaltung freuen: Ein Mittagessen für alle wird vor den Sommerferien leider die letzte Veranstaltung mit Diakon Hanspeter Kühni in Walchwil, der den geselligen Nachmittag profiliert moderierte. Nun wird er im September pensioniert. Er hat im Bezirk Zug vieles initiiert, ermöglicht und in verschiedensten Formaten Menschen angesprochen, aufmerksam begleitet und zusammengeführt. Text und Bilder: Hans Ruedi Kilchsperger



Rechnungsabschluss 2025 der Einwohnergemeinde Walchwil
Der Rechnungsabschluss 2025 der Einwohnergemeinde Walchwil fällt deutlich besser aus als budgetiert. Dank disziplinierter Ausgabepolitik und höherer Steuererträge resultiert bei Erträgen von CHF 34.0 Mio. und Aufwendungen von CHF 26.3 Mio. ein Ertragsüberschuss von CHF 7.7 Mio. Budgetiert war ein Überschuss von CHF 1.7 Mio.
Bei den ordentlichen Steuererträgen wurde das Budget um CHF 6.3 Mio. übertroffen. Dies ist hauptsächlich auf Mehreinnahmen bei den Einkommenssteuern natürlicher Personen aus den Vorjahren (+CHF 5.9 Mio.) zurückzuführen. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass aufgrund nachträglicher ordentlicher Veranlagungen von quellenbesteuerten Personen entsprechende Gegenbuchungen beim Quellensteuerertrag vorgenommen werden mussten (-CHF 2.5 Mio.). Auch die Steuererträge aus der Einkommenssteuer natürlicher Personen im Bezugsjahr (+CHF 1.7 Mio.) sowie aus der Vermögenssteuer natürlicher Personen aus den Vorjahren (+CHF 1.0 Mio.) lagen über dem budgetierten Wert.
Der Gesamtaufwand schliesst rund CHF 0.6 Mio. höher ab als budgetiert. In den meisten Bereichen lagen die Aufwände im Rahmen des Budgets oder darunter. Der berechnete Beitrag an den Zuger Finanzausgleich (ZFA) verursachte jedoch um CHF 1.7 Mio. höhere Kosten, dies infolge der höheren Steuererträge.
Die Nettoinvestitionen 2025 belaufen sich auf insgesamt CHF 0.5 Mio. Budgetiert waren CHF 1.2 Mio. Einzelne Projekte wurden zeitlich vorschoben oder konnten nicht umgesetzt werden.
Das Nettovermögen per Ende 2025 beträgt CHF 39'375'883, was einem Pro-Kopf-Vermögen von CHF 9'815 entspricht (Vorjahr CHF 7'657). Die Einwohnerzahl ist von 3'994 auf 4'012 gestiegen.

Der Gemeinderat wird an der Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2026 vorschlagen, den Ertragsüberschuss von rund CHF 7.7 Mio. teilweise für die Vorfinanzierung der Abschreibungen des Projekts Schulraumerweiterung zu verwenden. Dafür sollen CHF 2.0 Mio. zugewiesen werden. Die verbleibenden CHF 5.7 Mio. sollen dem übrigen Eigenkapital zugewiesen werden.
Nach diesen Zuweisungen wird das übrige Eigenkapital neu rund CHF 51.7 Mio. betragen. Gemeinderat Walchwil
Am Donnerstagabend (5. März 2026) hat die Männerriege Walchwil im Bocciodromo Zug eine besondere Abwechslung erlebt.
Zwölf Männer der Riege trafen sich, um gemeinsam Boccia zu spielen. Obwohl die Technik nicht im Vordergrund stand, war die Freude am Spiel deutlich spürbar und überstrahlte alles andere. Diese Aktivität war Teil des Jahresplans der Männerriege, der regelmässig solche Abwechslungen vorsieht, um den Mitgliedern neue Erlebnisse zu bieten.
Normalerweise verbringt die Riege ihre Abende mit anderen Aktivitäten, aber die Freude am Spiel und die Gemeinschaft standen an diesem Abend im Mittelpunkt. kh.



Am Sonntag (15. Februar 2026) fand in Walchwil der lang erwartete Fasnachtumzug statt, der nur alle drei Jahre veranstaltet wird.
Insgesamt 32 Gruppen nahmen an diesem farbenfrohen Spektakel teil, das als Ausdruck des gemeinsamen Feierns gilt.
Der Umzug wurde von der Guggenmusik Cheschtänärigler eröffnet und bot den Zuschauern ein Fest für Augen und Ohren. Besonders aufgefallen ist der satirische Wagen der Männerriege Walchwil, der den Begegnungsort Oberdorf aufs Korn nahm und auf das fehlende WC sowie die stinkenden Container hinwies.
Zum Glück spielte das Wetter mit, und es blieb trocken, was den Verlauf des Umzugs positiv beeinflusste. Der Umzug ist der Höhepunkt der Fasnacht in Walchwil und wurde ausgelassen im Dorf gefeiert. kh.










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Nach der Vorfasnacht «Ab uf d'Piste 37» erfolgte der offizielle Fasnachtbeginn am Schiessvereinssamstag.
Die Feierlichkeiten wurden mit einem Gedächtnisgottesdienst in der Pfarrkirche Walchwil eröffnet, gefolgt von einem Platzkonzert der Gruppe «Cheschtänärigler» vor dem Restaurant Sternen, das die Stimmung anheizte. Die Strassenfasnacht setzte sich bei der Fyrabig Bar fort, wo die Fasnachtgesellschaft einen feinen Spatz offerierte.
Am Abend versammelte sich die Gesellschaft im Gemeindesaal zur Inthronisation. Die Gruppe «Cheschtänärigler» eröffnete das Fest, das mit Unterhaltung vom Feinsten glänzte. Höhepunkt war die Enthüllung der Hudimütter: Nicole Hürlimann, Katzenstrick und Jasmin Fellegger. Die Überraschung war gelungen, da niemand mit diesen Damen gerechnet hatte.
Natürlich ging die Party mit der Band «JAMPiGS» für die Nimmermüden bis tief in die Nacht hinein weiter.








Am Samstag (17. Januar 2026) fand im Quartier Haltlirain der Fasnachtsstart unter dem Namen «Ab uf d'Piste 37» statt. Organisiert wurde der Anlass von den Hudivätern und ihrer Crew.
Ein Highlight des Events war der Auftritt der Guggemusig Cheschtänärigler und der Band «Lieber Vier», die für die Unterhaltung sorgten. Der Anlass markierte den Auftakt der Fasnacht in Walchwil und wurde mit feinen Köstlichkeiten und Grilladen hervorragend organisiert.
Besonders bemerkenswert ist die aussergewöhnliche Toleranz der Anwohner im Quartier Haltlirain. Ohne ihre Unterstützung wäre ein solcher Anlass nicht möglich.
Weiter gehts am Samstag, 24. Januar, mit dem Schiessvereinssamstag und der Inthronisation um 20.00 Uhr im Gemeindesaal.





Am Sonntag (4. Januar 2026) fand im Gemeindesaal Walchwil der traditionelle Neujahrsapéro statt. Der Gemeinderat von Walchwil, angeführt von Gemeindepräsident Stefan Hermann, begrüsste die Gäste herzlich.
In einer lockeren Atmosphäre konnten sich Jung und Alt austauschen und mit den Behörden diskutieren. Der Anlass war gut besucht und bot eine hervorragende Gelegenheit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und das Engagement Walchwils für die Anliegen seiner Bevölkerung zu unterstreichen.
Besondere Highlights des Abends waren die exzellenten Häppchen, die serviert wurden. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Bestandteil der Tradition in Walchwil und schaffen Momente des Austauschs und der Wertschätzung.
Es war erfreulich zu sehen, dass auch einige Neuzuzüger und Expats an der Veranstaltung teilgenommen und somit die Vielfalt und Offenheit der Gemeinde Walchwil unterstrichen haben. kh.














Es hat Tradition, dass in unserer Reformierten Kirche in Walchwil über die Weihnachtstage eine Laterne im Eingang hinter dem Fenster steht. Darin brennt eine Kerze mit dem Friedenslicht aus der Geburtskirche von Bethlehem.
Wie jedes Jahr wollte ich auch heuer das Friedenslicht abholen und in unsere Kirche bringen. Gestern war ich mit meinem E-Bike im Nachbardorf Arth, holte das Kerzenfeuer aus der dortigen Pfarrkirche St. Georg und Zeno und versuchte es vorsichtig in einem Grablicht mit einer aufgeschnittenen Petflasche als zusätzlichem Windschutz in meinem Velokorb zu transportieren. Das erste Mal verlöschte es, als ich das Grablichtlein draussen vor der Arther Pfarrkirche in den Petflaschen-Windschutz gleiten liess, ein zweites und auch ein drittes Mal, als ich mit dem Velo über eine Schwelle bzw. über eine unebene Stelle der Zugerstrasse Richtung Walchwil fuhr. Obwohl ich schon am Dorfausgang von Arth war, wendete ich und fuhr nochmals zur Kirche zurück, um das Feuer abermals zu holen.
Kurz vor Walchwil musste ich bei einem Blick zurück in meinen Velokorb feststellen, dass ich die Flamme schon wieder verloren hatte. Dieses Mal versuchte ich mein Glück mit dem Friedenslicht in der katholischen Kirche in Walchwil und war hocherfreut, dass im Zentrum des Kirchenraums ein Tisch mit einer grossen Laterne stand mit einem Schild «Friedenslicht von Bethlehem». Zum vierten Mal entzündete ich die Kerze und fuhr die letzten fünfhundert Meter schliesslich einhändig mit der Grabkerze in der Hand zu «meiner» Kirche.
Angekommen, stellte ich das Feuer im Eingang auf den Boden und holte meine Laterne. Als ich zurückkam, war das Kerzenlicht tot; ich glaube, es hatte Sauerstoffmangel im Gefäss.
Enttäuscht versorgte ich die Laterne wieder und dachte betrübt: Es hat halt nicht sollen sein….
Heute Morgen am ersten Weihnachtstag startete ich einen fünften Versuch, jetzt da ich wusste, dass das Friedenslicht eigentlich in der katholischen Kirche Walchwil ganz nahe war. Diesmal fuhr ich nun in Velo-Vollmontur mit Helm und Leuchtweste zur nahen Pfarrkirche. Dort probte schon der Kirchenchor mit dem Orchester die Musik für den Weihnachtsgottesdienst. Manch ein Sänger wunderte sich wohl, was dieser Leuchtkäfer mit der Kerze in der Hand wollte. Abermals gelang es mir, die brennende Kerze zur reformierten Kirche Walchwil zu transportieren. Diesmal wollte ich nicht wieder Sauerstoffmangel für das Erlöschen des Friedenslichts verantwortlich machen. Ich probierte den Metalldeckel, der durch die Flamme erhitzt war, mit einem Schraubenzieher vom Kerzengefäss zu heben. Dabei klappte der Deckel unerwartet − ihr ahnt es schon − in die Flamme und − ja, was wohl − löschte sie.

Jetzt könnt ihr euch denken, war mein Frust noch grösser, dennoch war nicht Zeit zum Aufgeben! Wir feierten einen wunderschönen Weihnachtsgottesdienst mit viel warmem Kerzenschein, nun halt leider nicht entzündet am Friedenslicht. Auf dem Nachhauseweg war ich überzeugt, auch bei mir zu Hause würde das Friedenslicht seine Wirkung nicht verfehlen, und ich wollte nicht aufgeben. Ich würde das Friedenslicht zwar nicht mehr in die reformierte Kirche bringen, vielmehr mit ihm den weiteren Weg von 7,5 km zu uns nach Hause nach Oberwil zurücklegen.
Ich versorgte die Petflasche besonders gut im Velokorb und fuhr unterwegs sachte über alle Schwellen und Unebenheiten. Unterwegs hielt ich mehrfach an, um zu kontrollieren, ob der Friede noch mit mir sei… Ja, ich hatte das Licht noch immer! Na, bis ich vor dem Haus das E-Bike abstellte und hocherfreut bzw. zutodebetrübt feststellte, dass auch der sechste Versuch Opfer meines Transportmittels bzw. der hartnäckigen kalten Bise geworden war.
Diese Geschichte ist natürlich keine Tragödie, sie hat mein ganz persönliches Happy End. Das Friedenslicht will verteilt werden von Mensch mit Herz zu Mensch mit Herz. Ja, und nun, da ich es euch sowieso nicht physisch vorbeibringen kann, verschicke ich es, wie man das heute so macht, per Klick in der digitalen Welt. Das ist viel, viel schneller und effizienter: Darin seid ihr mit mir einig? Und deshalb, wie versprochen, habe ich mein ganz persönliches Friedenslicht bei mir zu Hause mit dem guten alten Streichholz entzündet und schicke es dir in dein Herz! Frohe Weihnachten allerseits. Susanne Suter, Sigristin der reformierten Kirche in Walchwil, Weihnachten 2025
Am Mittwochabend löste sich oberhalb des Franzosenlochs in Walchwil ein rund 30 Tonnen schwerer Nagelfluhblock, schlug eine Schneise in den Wald und beschädigte die Hinterbergstrasse.
Personen kamen keine zu Schaden, da sich zum Zeitpunkt des Ereignisses niemand auf der Strasse befand. Die Hinterbergstrasse bleibt voraussichtlich bis zum Wochenende gesperrt.
Der etwa 25 Kubikmeter grosse Nagelfluhblock löste sich im Steilhang aus dem lockeren Boden, stürzte durch den Wald, schlug auf die Hinterbergstrasse auf und kam etwas unterhalb im lockeren Waldboden zum Stillstand. Auf seinem Weg prallte er gegen mehrere dicke Bäume, die er zwar zerschlug, die ihm aber erhebliche Energie nahmen, bevor er schliesslich die Strasse erreichte und dort tiefe Einschläge hinterliess.
Eine erste Einschätzung ergab, dass derzeit keine akute Gefahr besteht. Aktuell werden weitere Abklärungen vorgenommen. Sofern diese keine zusätzlichen Risiken ergeben, wird die Strasse bis zum Wochenende behelfsmässig instandgestellt und wieder für den Verkehr freigegeben. Kanton Zug



Bilder: Amt für Wald und Wild
Am Samstag (15. November 2025) fand im gut gefüllten Gemeindesaal der traditionelle Heimatabig des 93 Jahre alten Jodlerklub Edelweiss Walchwil statt.
Die Jodlerklubs begeisterten die Besucher mit ihrer gesanglichen Leistung und einem abwechslungsreichen Programm. Sarah Müller führte mit viel Witz und Humor durch den Abend, der ganz im Zeichen der Heimat stand. Mit ihrer lockeren, humorvollen Art bewies sie einmal mehr den Besuchern, dass sie sich nicht vergebens Zeit genommen hatten, den Heimatabig zu besuchen. Verschiedene Darbietungen wie Alphornbläser, Trachtentanz und Jodelklänge verwandelten den Gemeindesaal in eine Festhütte.
In der Pause wurde der Losverkauf gestartet. Auf die glücklichen Besitzer eines Gewinnloses warteten auch dieses Jahr wieder sehr attraktive Preise. kh.








Neun unverwegene Männersportler machten sich von Walchwil auf den Weg ins Whiteline in Meierskappel.
Kaum waren die Sportschuhe gegen Bowlingschuhe getauscht, flogen auch schon die ersten Kugeln – bei manchen stand dabei eher die Kraft als die Präzision im Vordergrund.
Der Präsi höchstpersönlich sicherte sich schliesslich die Krone des Abends mit den meisten Punkten. Ganz verbergen konnte er dabei allerdings nicht, dass er wohl schon früher regelmässig im Cherry Bowl anzutreffen war.
Nach dieser sportlichen Schwerstarbeit durfte das traditionelle Bierchen zum Ausklang natürlich nicht fehlen – und mit jedem Schluck verflog auch der letzte Frust über die verpassten Strikes.
Ein rundum gelungener Anlass der Männerriege – nächstes Jahr sind wir garantiert wieder dabei! Guido Pirovino





Am Freitagnachmittag (3. Oktober 2025), kurz vor 14:00 Uhr, hat eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage auf der Zugerstrasse in Walchwil einen Personenwagen registriert, der im Rahmen eines Überholmanövers mit einer Netto-Geschwindigkeit von 121 km/h in Richtung Zug unterwegs war. Auf diesem Streckenabschnitt gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.
Der 20-jährige Lenker konnte kurz darauf angehalten werden. Sein Führerausweis auf Probe wurde ihm zuhanden der Administrativbehörde abgenommen. Zudem wurde das Auto sichergestellt und die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Zuger Polizei
Am Sonntag, 28. September 2025, stimmen die Walchwiler Stimmberechtigten über die Revision der Ortsplanung ab.
Die Revision bildet die Grundlage für die räumliche Entwicklung der Gemeinde in den nächsten 20 Jahren – in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Umwelt, Gewerbe und Lebensqualität. Seit dem Projektstart im Winter 2019/2020 wurde die Bevölkerung aktiv einbezogen: mit regelmässigen Informationen, einer Arbeitsgruppe aus Parteien, Gewerbe und Baukommission sowie einer breit zusammengesetzten Spiegelgruppe. Begleitet wurde der Prozess von der R+K Raumplanung AG.
Am 28. September gelangen der Zonenplan und die Bauordnung als verbindliche Instrumente der Nutzungsplanung zur Abstimmung. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Revision die Entwicklung von Walchwil positiv und zukunftsgerichtet prägt. Er empfiehlt, der Vorlage zuzustimmen. Weitere Informationen zur Ortsplanungsrevision und der Abstimmung finden sich in der Abstimmungserläuterung sowie in den Unterlagen auf der Website. Gemeinderat Walchwil
Für weitere Auskünfte, Rückfragen und Zitate
René Peyer, Gemeinderat, Vorsteher Bau/Planung, rene.peyer@walchwil.ch, Telefon 041 759 80 17.

Der selbstständige Zimmermann und Schreiner Nicolas Petit-Barreau sowie Catherine De Wolf, Professorin an der ETH Zürich im Bereich zirkuläres und nachhaltiges Bauen, haben gemeinsam mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) an einem innovativen Architekturprojekt gearbeitet, das nachhaltige Materialien, Handwerk und digitale Fabrikation verbindet.
Die Installation «VAMO» wird aktuell im Arsenale in Venedig gezeigt. Nachstehend finden sie die Broschüre (auf Englisch) die in der Ausstellung erhältlich ist
Weitere informationen
Nicolas Petit-Barreau
Mobile +41 76 504 61 47
Anku - Artisans
VAMO
Am Sonntagmorgen startete unser Sommerlager. Zu Beginn besuchten wir den Familiengottesdienst in Walchwil. Die Kirche war mit künstlerischen Bildern, passend zu unserem diesjährigen Thema Asterix und Obelix, geschmückt. Danach offerierte die Pfarrei ein Znüni und wir konnten uns gestärkt auf den Weg machen.
In Thalwil legten wir einen Zwischenstopp ein und spielten ein Tauschspiel. Voller Vorfreude ging es dann weiter bis nach Trans in Graubünden, wo wir bei unserem Lagerhaus mit wunderschönem Ausblick auf die Berge ankamen. Bevor wir in unseren gallischen Hüttchen übernachteten, schauten wir einen Film.
Am Montag nahmen wir an einer gallischen Olympiade mit Seilziehen, Blachenvolley und weiteren Diziplinen teil, um Asterix und Obelix zu helfen, gegen die Römer zu gewinnen. Auch am Mittag war Teamarbeit gefragt, denn alle am Tisch wurden mit der Hand des Nachbars zusammengebunden. So mussten wir gemeinsam die Pastetli essen und hatten einen riesen Spass. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit dem Thema Grenzen und damit, was man in schwierigen Situationen unternehmen kann, wenn man nicht weiter kommt. Zum Schluss des Nachmittags gab es nochmals einen spielerischen Ausstieg. Während des Abendprogramms spielten wir das Spiel «Schlag die Leiterin».
Am Dienstag haben die ältesten Kinder ein sehr cooles Programm vorbereitet und selbst geleitet. Danach gingen wir auf die Wanderung und genossen die tolle Aussicht. Zum Schluss des Tages gab es ein Lagerfeuer, auf dem wir Schokobananen machten und unsere schönsten Lagerlieder gemeinsam sangen.
Am Mittwoch gab es einen gallischen Ball, bei dem sich die Teilnehmerinnen das Mittagessen und die Snacks verdienen konnten. Als sie diese gekriegt haben, waren sie auf sich selbst gestellt und durften gemeinsam – als Gruppe – das Mittagessen kochen und ein Schild gestalten, das die Römer von uns fernhält. Am Abend gab es ein Lotto mit tollen JuBla-Preisen. In der Nacht griffen die Römer uns an und unsere Hüttchen wurden geplündert. Wir wurden überrumpelt und hatten eine kleine Mutprobe zu bewältigen, die wir alle solide bestanden haben und die Römer somit vertreiben konnten.
Am Donnerstag hatten wir Naturkunde und lernten spielerisch verschiedene Pflanzen kennen. Als wir alle Pflanzen kannten, gab es ein Geländespiel, bei dem die Teilnehmer verschiedene Getränke und Toppings kaufen konnten. Mit denen versuchten sie dann, den besten Zaubertrank zu mischen. Der Drink, der von der Jury die beste Bewertung gekriegt hat, wurde an der Abendparty serviert. Am Nachmittag war der Bunte Abend. Es wurden verschiedene Ateliers angeboten, um die Gallier auf den grossen Ball vorzubereiten. Wir konnten Massagen und Masken geniessen und wurden von Profis geschminkt und gestylt. Als wir alle wunderschön aussahen, veranstalteten wir eine Talentshow. Wunderbare Talente wurden präsentiert, und die Theatergruppe hat den Pokal nach Hause geholt. Zum Schluss sangen wir alle gemeinsam Karaoke.
Am Freitag gab es einen feinen Brunch mit selbst gemachten Gipfeli und Zopf aus der gallischen Bäckerei. Gestärkt absolvierten wir einen Postenlauf in Trans, und am Nachmittag fand das Schwarze Gericht statt. Während des Lagers haben zwei auserwählte Gallier Aufgaben in der Nacht gelöst. Die Mission des Volkes war es herauszufinden, wer Asterix und Obelix waren. Nach langen Diskussionen staunten wir, dass die zwei Fünftklässlerinnen diese Aufgaben so toll erledigt haben. Am Abend wurden unsere drei neuen Hilfsleiterinnen aufgenommen und wir übernachteten noch das letzte Mal in unseren Hüttchen.
Am Samstag hiess es nun, das Dorf aufzuräumen und wieder in unsere Heimat zurückzukehren. Nora Gwerder


Das vorbildlich organisierte Grümpelturnier des FC Walchwil lockte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Fusballbegeisterte auf den Lienisberg.
Zu den 17 Teams mit ihren Kickern gesellten sich über den ganzen Samstag hinweg – trotz heissem Wetter – fussballbegeisterte Fans hinzu. Die Besucher sahen spannende und faire Spiele und bereuten den Gang auf den Lienisberg nicht. In der Kategorie Mixed siegte das Team Weizenwunder – ein Team aus Walchwiler, Zuger und Chamer – während in der Kategorie Offen die Flexboys aus Walchwil den Sieg errangen. Beim abendlichen Beerpong-Turnier gewann das Team Ginger/Dale.










Weitere Bilder siehe Bildstrecke Grümpelturnier 2025
Ab sofort bietet die Chäs-Hütte Rust ein grosses Sortiment der Fyrabigmetzg in ihren Automaten an.
Die Fyrabig Metzg, eine kleine Metzgerei in Arth, ist bekannt für ihre hausgemahten Produkte, aus eigener Schlachtung und ihren Ladenverkauf am Donnerstag, Freitag und Samstag. Die Entscheidung, das Sortiment der Fyrabigmetzg in den Automaten anzubieten, dient als Sortimenterweiterung. Zusätzlich wird ab sofort ein grosses Grillsortiment verfügbar sein. Die Chäs-Hütte Rust freut sich, ihren Kunden diese hochwertigen Produkte anbieten zu können. Irene Heinrich
Gestern durften wir als Männerriege wieder Gast im Schützenhaus Büel sein. Dies hat schon eine lange Tradition, und trotzdem möchte ich Euch von Herzen dafür danken.
Das Zusammenarbeiten von zwei lokalen Vereinen finde ich grossartig und äusserst wertvoll für die Gemeinde. Gleichzeitig ist es in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.
Wie Paul das Ganze mit viel Herzblut organisiert, der legendäre Pot-au-feu, die feinen Nussgipfel, seine bescheidene Art – einfach genial, alle Männerriegler mögen Paul! Aber auch Roger und Bruno mit der Jungmannschaft haben tatkräftig und ruhig mit den Waffen und dem Auswerten der Scheiben geholfen. Dem ganzen MSV Walchwil danken wir herzlichst!
Ich weiss, es steckt viel Freiwilligenarbeit drin, bei Paul schon in der Vorbereitung, am Schiesstag und in der Nachbereitung. Oder der Feierabend wird für die Vereine geopfert. Immer weniger Mitglieder sind bereit, diese Extrameile zu gehen... das macht Ihr im MSV wirklich stark!
Gerne werden wir uns revanchieren, wenn Ihr unsere Hilfe braucht, oder wenn wir in der Turnhalle zusammen etwas organisieren wollen. Ihr könnt jederzeit gerne auf mich zukommen.
Sportliche Grüsse
Guido Pirovino, Männerriege Walchwil, Präsident


Der «Zentrumsbogen» – das halbkreisförmige Gebiet zwischen Dorfstrasse und Kirchgasse – soll zu einem lebendigen Ort für Wohnen, Einkaufen und Arbeiten werden. Am 8. Mai wird das Siegerprojekt des Studienauftrags der Bevölkerung vorgestellt.
Den Wettbewerb für die Neugestaltung des Dorfzentrums Walchwil hat die Planergemeinschaft Mirlo Urbano/Brühlmann Loetscher (Architektur/Städtebau) in Zusammenarbeit mit Appert Zwahlen Partner (Landschaftsarchitektur) gewonnen. Ihr Entwurf zeigt, wie sich das Zentrum zwischen Dorfstrasse und Kirchgasse in Zukunft entwickeln könnte.
Am Donnerstag, 8. Mai, um 19.30 Uhr wird das Projekt im Gemeindesaal Walchwil vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, die vier eingereichten Studien anhand der Pläne und Modelle zu begutachten und Vertreter der Jury erläutern, nach welchen Kriterien das Siegerprojekt ausgewählt wurde. Die Ausstellung bleibt anschliessend noch rund zwei Wochen öffentlich zugänglich.
Attraktives Zentrum für alle
Der Zentrumsbogen soll eine harmonische Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Einkaufen bieten. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf den Erdgeschossnutzungen und den öffentlichen Flächen, die zum Verweilen einladen sollen. Geplant sind zudem preisgünstige Wohnungen und eine Kindertagesstätte (Kita).
Gemeinderat Walchwil


Am 1. April, fand der 20. Sessionsstart des Bike Club Walchwil statt.
Das Wetter war schön und frisch – und ja, es kamen 20 aktive Velofreunde zu diesem Jubiläumsstart. Präsident Henrik Steffensen hielt eine kurze Begrüssungsrede mit einigen allgemeinen Informationen für das Jahr und einer Einweisung in die neuen Vorschriften für das Biken in den Bergen.
Dann waren alle bereit, und die Tour ging bei schönstem Frühlingswetter hinauf (Oberwil-Walchwil), nach einer guten Fahrt war es schön, dass ein Mitglied zu einem kleinen Abendausklang für die Starttour eingeladen hatte.
Alles in allem hatten wir einen tollen Start und freuen uns über alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser 20. Jubiläums-Sessionsstart etwas ganz Besonderes war.
Der Bike Club Walchwil trifft sich jeden Dienstag um 18:00 Uhr auf dem Dorfplatz, von wo aus gestartet wird (ab Mai starten wir um 18:30 Uhr).
Anders Borgen


Mein Name ist Felix Hauck, aufgewachsen und wohnhaft in Walchwil. Mit meinem Unternehmen Kontur plant GmbH stehe ich Ihnen gerne für folgende Dienstleistungen jederzeit zur Verfügung:
«Mein Interesse und die Faszination dem Handwerk gegenüber ist gross. Das spüren auch meine Kunden und werden von meiner Begeisterung inspiriert und mitgerissen.»

Kontakt:
Kontur plant GmbH
Hörndlirain 30, 6318 Walchwil
078 831 25 00
hallo@konturplant.ch
konturplant.ch
Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde.
Sind Sie auch noch auf der Suche nach einem unterhaltsamen und inspirierenden Geschenk? Dann suchen Sie nicht länger: Ob für eine Powerfrau, eine, die auf dem Weg ist, es zu werden oder einen Powermann: «Frauenpower – Die 30 prägendsten Schweizer Sportlerinnen der letzten 50 Jahre» ist eine Bereicherung für jede Bibliothek.
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Bist du ein durchschnittlicher Walchwiler? Dann heisst du Hürlimann. Denn Hürlimann ist der häufigste Nachname in Walchwil, gefolgt von Rust und Müller. Der Vorsprung ist deutlich: Mit rund 273 Personen machen die Hürlimanns allerdings nur 6,94 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung in Walchwil aus. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BfS) gibt es in der Schweiz 228'455 verschiedene Nachnamen.
Die häufigsten Nachnamen in Walchwil
1. Hürlimann 273 (6,94%)
2. Rust 87 (2.21%)
3. Müller 41 (1.04%)
4. Fuchs 23 (0.58%)
5. Birrer 19 (0.48%)
Die 20 häufigsten Nachnamen der Schweiz
11. Müller 53'410
12. Meier 32'856
13. Schmid 30'424
14. Keller 23'197
15. Weber 20'209
16. Schneider 19'024
17. Huber 18'146
18. Meyer 17'538
19. Steiner 17'309
10. da Silva 16'964
11. Fischer 15'093
12. Gerber 14'951
13. Baumann 14'448
14. Brunner 14'399
15. Frei 14'023
16. Zimmermann 13'904
17. Moser 13'662
18. Graf 13'022
19. Widmer 12'733
20. Wyss 12'573
Quelle: BFS - Bundesamt für Statistik